Titel und Einleitung
Wer Herman Bavinck war und was die Stone-Vorlesungen am Princeton Theological Seminary sind. Gang durch die zehn Vorlesungen, Hinweise zur Anlage des Werkes und zur deutschen Übertragung. Dazu das Vorwort des Verfassers.

Wer Herman Bavinck war und was die Stone-Vorlesungen am Princeton Theological Seminary sind. Gang durch die zehn Vorlesungen, Hinweise zur Anlage des Werkes und zur deutschen Übertragung. Dazu das Vorwort des Verfassers.
Bavinck beginnt bei der panbabylonischen Geschichtskonstruktion Wincklers und fragt, was aus ihr folgt: Ist die Menschheit von jeher supranaturalistisch gewesen, und kann eine Philosophie sich selbst genügen? Von hier aus entfaltet er, was unter Offenbarung zu verstehen ist und warum eine Philosophie der Offenbarung überhaupt ein eigenes Thema darstellt.
Das Verhältnis von Offenbarung und Philosophie von den Griechen bis in die Neuzeit. Bavinck prüft, wie die philosophischen Entwürfe sich zur Offenbarung verhalten und wo sie an ihre Grenze kommen, und fragt nach der Wahrheit des supranaturalistischen Weltbildes.
Die Fortsetzung der zweiten Vorlesung: Die Prüfung der philosophischen Gegenpositionen wird zu Ende geführt, bis hin zur Frage, ob die Philosophie die Offenbarung aus sich selbst hervorbringen kann oder ob sie auf sie angewiesen bleibt.
Naturalismus, Mechanismus und Organismus. Bavinck untersucht, was aus der Natur wird, wenn Gott aus ihr verschwindet, und was es bedeutet, dass Natur und Gnade, Schöpfung und Offenbarung zusammengehören. Das Wunder steht dabei nicht außerhalb der Natur, sondern ist ihr Ziel.
Die geschichtliche Offenbarung und die kritische Geschichtswissenschaft. Bavinck fragt, was die Geschichte zur Offenbarung beiträgt und was die Offenbarung zur Geschichte, und wie die Religionen der Völker in diesem Zusammenhang zu beurteilen sind.
Woher stammt die Religion? Bavinck prüft die Erklärungen der Religionswissenschaft — Animismus, Priestertrug, psychologische Deutungen — und zeigt, dass die Religion allein aus der Beziehung des Menschen zu Gott zu verstehen ist.
Das Christentum unter den Religionen. Bavinck behandelt die Frage nach der Einzigartigkeit des Christentums, nach seinem Verhältnis zu den anderen Religionen und nach der Person Christi als der Mitte der Offenbarung.
Die religiöse Erfahrung als Grund der Religion? Von Schleiermacher bis James, von der Mystik bis zur modernen Psychologie. Bavinck fragt, was Erfahrung leisten kann und was nicht, und wie sich die Gewissheit des Glaubens zu ihr verhält.
Religion und Kultur, Christentum und Zivilisation. Bavinck untersucht das Verhältnis von Glaube und Wissenschaft, Kunst und Sittlichkeit — und die Behauptung, dass die Religion die Quelle aller Kultur sei.
Das letzte Stück des Werkes: Was wird aus der Offenbarung in der Zukunft? Bavinck zeichnet die Zukunft des Reiches Gottes, das Kommen des Reiches und das Verhältnis von Zeit und Ewigkeit in Christus.